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Mohamed BA_Das Programm 21.-24.03.2017

Dienstag, 21.03. I 18:30 Uhr

Italienisches Kulturinstitut

Hermann-Schmid-Straße 8, 80336 München

Lesung von Mohamed Ba, „Die Zeit auf meiner Seite - Il tempo dalla mia parte“ mit musikalischer Begleitung von Donato Miroballi. Lesung in Italienisch mit deutschen Untertiteln. Eröffnung Fotoausstellung „Blicke nach Äthiopien - Sguardi di Etiopia“ von Mario Di Bari. Eintritt frei.

Die finanzielle Unterstützung des Abend erfolgt durch das Italienische Kulturinstitut.

Dott. FRANCESCO ZIOSI - Istituto Italiano di Cultura

Während der Eröffnung der Fotoausstellung „Blicke nach Äthiopien - Sguardi di Etiopia“ von Mario Di Bari, bietet das Restaurant "La Friulana" ein Buffet an.

Während der Eröffnung der Fotoausstellung „Blicke nach Äthiopien - Sguardi di Etiopia“ von Mario Di Bari, bietet das Restaurant "La Friulana" ein Buffet an.

Mehr Info über den Fotografer finden Sie unten www.mariodibari.it

Lesung „Die Zeit auf meiner Seite" 

Diese Vorführung ist ein modernes Mograntenepos mit "Die Zeit auf meiner Seite" von Mohamed Ba.

Der Schauspieler, Dramaturge und Musiker aus dem Senegal, der zusammen mit der Klavierspielerin Serena Chillemi (www.serenachillemi.com) und dem Musiker Donato Miroballi die Bühne betritt, erzählt von den Erlebnissen jener, die von Krieg, Hunger und Verfolgung geleitet Himmel, Erde, Wüste und Berge überqueren, um eine bessere Zukunft im (nicht) willkommenden Europa zu finden. Zwischen Musikeinlagen, von Donato Miroballi, wird die Geschichte von Amed, der sich aus seiner afrikanischen Heimat aus auf die Suche nach der magischen Trommel begibt, mit der er Regen aufbeschwören kann, sowie von vielen anderen Schicksalen wie das Seine erzählt.

Schon früh wird Mohamed gezwungen, sich auf dem Weg nach Europa zu machen auf der Suche nach der magischen Trommel, die den Regen bringen könnte. Der Himmel lässt keine Hoffnung zu, aber Mohamed ist nicht der erste, der weggeht: Viele haben es schon vor ihm gewagt und sind nicht zurückgekehrt. Diese Geschichte zwischen Frankreich und Italien, Komik und Dramatik, die die Probleme der Koexistenz zwischen den Völkern behandelt, entwickelt sich am Ende zu einer märchenhaften Versöhnung der Protagonisten.

Mit freundlicher Unterstützung:

  • Landeshauptstadt München, Kulturreferat (am 24.03 in EineWeltHaus)
  • Italienisches Kulturinstitut, München
  • Munich International School, Starnberg
  • Humboldt-Gymnasium, Vaterstetten
  • Leonardo-Da-Vinci-Schule, München
  • Caritas, München
  • Erwin und Gisela von Steiner Stiftung, München
  • Johannes-Neuhäusler Schule, Schönbrunn
  • Circolo Cento Fiori e.V., München
  • Böhm Weise, Hohenbrunn
  • Friulana, München

Mittwoch, 22.03.  

Munich International School

Buchhofstraße, 82319 Starnberg

Konferenz und Workshop in Französisch für Schüler der Munich International School.

Mit freundlicher Unterstützung:
Munich International School, Starnberg.

Erziehungsziel der Veranstaltung ist, den Schülern einen Perspektivwechsel zu ermöglichen  und die Annäherung an eine andersartige Ausdruckskraft, die von einem weitentfernten Kontinent kommt, zu erleben. Das Programm sieht den Besuch von Mohamed BA an fünf verschiedenen Schulen vor. Es schließt einem Treffen von Schülern und Lehrern der Fächer Ethik, Musik, Geschichte, Italienisch und Französisch ab. Das Programm ist interdisziplinär und stellt sich der Interkulturalität an drei verschiedenen Tageszeiten.

Wie im Video zu sehen ist, vergleicht Mohamed die Kultur eines Landes als einen großen Topf, in dem man verschiedene Zutaten zugibt: die Sprache, die Architektur, das Essen, die Schule, das Haus und so weiter.

Am Vormittag:

Konferenz: dai sentieri del pregiudizio alle vie dell’interculturalità.  Dauer: zwei Unterrichtsstunden/90-minütige Konferenz im Auditorium der Schule mit dem Titel „Vom Pfad der Vorurteile hin zur Straße der Interkulturalität“ auf Italienisch oder Französisch. Auf Wunsch der Schule können wir alternativ eine 45-minütige Simultanübersetzung in deutscher Sprache zur Verfügung stellen.

Am Mittag:

Zeit für Austausch und Diskussion mit Mohamed BA, offen für italienische und französische Schüler während des Mittagessens in der Schulmensa.

Am Nachmittag:

Workshop: Viaggio in Africa. Dauer: zwei Unterrichtsstunden/90-minütiger Workshop mit dem Titel Reise nach Afrika für maximal 30 Teilnehmern, jedem wird leihweise eine Djambe (traditionelle afrikanische Holztrommel) zur Verfügung gestellt. Die Schüler werden gebeten, eine Geschichte oder ein Lied beizusteuern, das von ihren Eltern oder Großeltern in der Tradition ihres Herkunftslandes überliefert wurde. Die Erzählungen sollen das Sprungbrett, dass sich die Schüler sein den anderen und der Gruppe öffnen, indem sie über ihre Herkunftsländer erzählen. Das ist die Universalsprache der Musik. Eine Reise um sich selbst zu entdecken und dadurch sich selbst und die Anderen besser kennenzulernen. Der Rhythmus der Djambe wird diesen Weg begleiten.

Musikpfad/Workshop „Reise durch Afrika"

Die Grundlage dieses Projektes ist die künstlerische und kulturelle Recherche: auf der einen Seite haben wir einen Raum, in dem sich diese Diversität ausdrückt, auf der anderen Seite sehen wir eine schon immer dagewesene Entwicklung von Kultur und Kunst: ein Prozess der Erkenntnis und der Verbreitung. Umso besser wir uns selbst begreifen, umso besser begreifen wir auch unseren Nächsten; aber auch das Verständnis über den Nächsten hilft uns, unsere eigene Essenz besser zu verstehen. Die Perkussionsmusik ist das beste Instrument, um diese Entdeckung und den Perspektivwechsel zu verdeutlichen.

Auf diesem Pfad werden wir tausenden Gesichtern, Farben, Sitten und Künsten begegnen, viele davon sind schon immer mit uns gewesen, ohne, dass wir es bemerkt haben (oder bemerken wollten), und viele andere sind aus fernen Ländereien gekommen. Dieser Workshop sieht vor:

  • Höraufgaben
  • Vorstellung des Musikinstruments "Djembe"
  • Wiederentdecken von Erinnerungen durch Gesänge und Gedichte der Großväter
  • Aufbau eines Pfades basiert auf Rhythmus und seiner Bedeutung.

VORSCHLAG

Die heutige Gesellschaft wird von Angst und Furcht gegenüber dem Nächsten geleitet.

Solche Gefühle werden von Nachrichten befeuert, die oft falsch weitergegeben werden, sowie von der Unkenntnis den Anderen gegenüber.

Genau deshalb erscheint es umso wichtiger, eine Begegnung der Kulturen zu ermöglichen, um somit eine neue, interkulturelle Gesellschaft zu erschaffen, welche zum Dialog und zur Begegnung des Anderen offen ist.

Mohamed Ba bietet mit seiner Erfahrung als kultureller Mediator, Schauspieler, Regisseur und Musiker eine Möglichkeit, um den Kindern und Jugendlichen das Kennenlernen ihres Nächsten sowie das Verständnis der Welt als Ganzes zu ermöglichen.

Ziele

Mit der oben genannten Prämisse, haben wir uns das Ziel gesetzt, die Werte der Diversität durch künstlerische und kulturelle Aktionen zu pflegen, zu erweitern und weiterzugeben. Wir setzen uns also fest, ein Umfeld zu schaffen, in welchem das Indivduum , Träger der Diversität, das die eigenen künstlerischen und kulturellen Fähigkeiten zeigen will, sich frei entfalten kann. Wir möchten im Bereich der ethnisch-kulturellen Diversität arbeiten. Wir versuchen, die jungen Teilnehmer auch für andere Kulturen als die eigene zu öffnen, wodurch sie auch sich selbst besser begreifen werden können. Die Grundlage dafür ist das kulturelle und künstlerische Experimentieren: auf der einen Seite haben wir einen Raum, in dem sich diese Diversität ausdrückt, auf der anderen Seite sehen wir eine schon immer dagewesene Entwicklung von Kultur und Kunst: ein Prozess der Erkenntnis und der Verbreitung. Somit wird die Diversität nicht nur als Phänomen in unserer Gesellschaft, sondern als Teil von uns selbst begriffen. Umso mehr wir uns versehen, desto mehr begreifen wir den Anderen, aber auch die Erkenntnis über den Anderen hilft uns, um unsere eigene Existenz zu begreifen. Die Kunst, zusammen mit der Kultur im Allgemeinen, ist das beste Instrument, um die Wundersamkeit der Diversität zu begreifen.

Didaktische Ziele. Was kann man lernen?

Auf diese Weise werden wir auf eine neue Art des Ausdrucks, der Erzählung und auf ein neues Land treffen.

Tausend Gesichter, Farben, Sitten und Künste sind aus fernen Ländern zu uns gekommen, viele davon sind schon

immer bei uns gewesen, ohne dass wir es bemerkt haben.

Wir möchten: den Schülern Möglichkeiten und Werkzeuge anbieten, die sie umfassend befähigen, ihr Bewusstsein auf

globaler Ebene zu erweitern und über internationale Rahmenbedingungen nachzudenken,

… Städte und Schulen zu einem kulturellen Ort der positiven Erfahrungen von Diversität erheben,

...in den Schülern ihr Selbstverständnis als Weltbürger fördern,

...den gedanklichen und kulturellen Horizont der Teilnehmer durch die Vorstellung einer anderen Kultur als ihrer

eigenen erweitern und das Verständnis für die afrikanische Kultur wecken.

Die genutzte Erzählform wird das westafrikanische Griot (ein fahrender Sänger und Spaßmacher, der die mündliche Tradition bewahrt und überliefert und dem übernatürliche Kräfte zugeschrieben werden - besonders im nordwestlichen Teil Afrikas) sein.

Donnerstag, 23.03. 

Humboldt-Gymnasium

Johann-Strauß-Straße 41, 85598 Vaterstetten

Workshop in Italienisch für Schüler des Gymnasiums.

Mit freundlicher Unterstützung:
Die Schüler.

 

Donnerstag, 23.03. I

Leonardo-Da-Vinci-Schule

Baierbrunner-Straße 28, 81379 München

Workshop in Italienisch für Schüler der Leonardo-Da-Vinci-Scule.

Mit freundlicher Unterstützung:
Leonardo-Da-Vinci-Schule, München.

Donnerstag, 23.03. I 18:30 Uhr 

Caritas
Lämmerstraße 3,  80335 München

Dokumentarfilm „Va Pensiero“ (mit englischen Untertiteln) von Dagmawi Yimer, in dem Mohamed Ba die Hauptrolle spielt. Nach dem Film steht er für eine Diskussion in Italienisch mit deutscher Simultanübersetzung zur Verfürung.

Eintritt frei.

Die finanzielle Unterstützung des Abend erfolgt durch die Caritas.

Thursday, March 27th, 2014, at 6.30 PM, New York University’s Institute of African American Affairs, Department of Film and Television Cinema Studies and Africana Studies Program present a screening of “Va’ pensiero, Walking Stories” and a talk with director Dagmawi Yimer. Va’ pensiero, Walking Stories is an interwoven account of two racist attacks in Milan and Florence and the victims’ painful attempts to piece the fragments of their lives back together. New York University’s Institute of African American Affairs, the Department of Film and Television, Cinema Studies and the Africana Studies Program have partnered to devote a year-long exploration of the new directions in African cinema...

http://www.va-pensiero.org/en/

Seven years ago, Dagmawi Yimer was “between life and death” when Italian navy officers rescued him and 30 others from a skiff in heavy seas between Libya and the island of Lampedusa. Today, Yimer directs documentary films about immigrants like himself from the home in the northern city of Verona he shares with his Italian partner and their two-year-old daughter. He is part of the fast-growing immigrant population that is changing the face of Italy, just as it has transformed the populations of more northern European countries such as Britain, France or Germany.
He is also one of many foreigners who are trying – through cultural initiatives such as films and books – to change the racist views of many Italians of the immigrants in their midst.
Contrary to popular perceptions, immigra...

Synopsis

Va’ Pensiero – Walking stories is an interwoven account of two racist attacks in Milan and Florence and the victims’ painful attempts to piece the fragments of their lives back together. In central Milan, Mohamed Ba, a 50 year old senegalese griot (bard), actor and teacher and resident in Italy for 14 years, is knifed in broad daylight on May 31, 2009. In Florence, residents Mor e Cheikj, also immigrants from Senegal, are beaten on December 31, 2011 whilst working in the San Lorenzo market. This powerful account brings together the overlapping stories of the three protagonists’ ordeal and their enduring hope of building a life in Italy, despite the fear and uncertainty of suddenly being plunged back to the moment of the attacks by one look or gesture. The director Dagmawi Yimer, a refugee from Ethiopia, shows us what violence looks like through the eyes of the victim.

Director’s notes

“Géwel, in Wolof, means to draw a circle around someone. The griot is someone who has the gift of words and he is the living memory of the group, he is a poet, a storyteller. The griot’s metaphors accompany the account of the events going back to a distant past that seems to continue to persecute the victims. I was moved by the attacks which the protagonists underwent not simply for what they are but because they also reveal the vulnerability of migrants in Italy. I didn’t want to make a scoop; I wanted to show the emotions, the fears, the attempts at getting free from the past of those who, from one day to the next, find themselves victims only because of the colour of their skin. The film allows the migrant to shed his anonymity and the public to rediscover the man behind the victim.” Dagmawi Yimer.

Technical notes

56’, colour; italian with subtitles for wolof and a version with english subtitles; format: Blue Ray, DVD; Aspect ratio: 16:9; images: HDV; sound: 5:1.

Director and photographer: Dagwami Yimer

The Protagonists

The idea for the project started in 2010, when Dagwami Yimer met Mohamed Ba – one of many such encounters – whilst travelling around Italy presenting his work and speaking to children in schools.

“The energy of this man, who can speak not only his own mother tongue but also fluent French and Italian, really touched me. He told me about his difficult life as an illegal immigrant in Paris, and his subsequent move to Milan, where he started working as a cultural mediator and tourist guide, and finally about the terrible ordeal of the stabbing. His story pushed me to dig deeper into the issue of racially motivated violence in Italy, which generally gets a two-line mention in the press and is never told from the victim’s point of view.”

In November 2011 the film won the Gianandrea Mutti Production prize: the first and only Italian prize for migrant cinema.

Mohamed Ba was born in Senegal 50 years ago. He has spent 9 years living in France and has been in Italy for 14 years, working as a teacher, cultural mediator, actor and griot. Ba has published several theatrical monologues in Italian. and in 2013 his first novel, Il tempo dalla mia parte, published by San Paolo Editions. On 31 May 2009, Ba was stabbed in the centre of Milan at a tram stop. Nobody among those who witnessed the attack helped him and Ba was left bleeding on the ground almost an hour before being taken to hospital. The police never opened an investigation to try and find the attacker, claiming it was a common case of immigrants fighting amongst themselves.

Mor Sougou and Cheik Mbeng, two immigrants also from Senegal, were working in the stalls of the San Lorenzo market in Florence when on 13 December 2011 they were shot in the back and seriously wounded. The aggressor also killed two street vendors and hit another, Moustapha Dieng, in the throat and spine. Italy was in shock. National media reconstructed the assassin’s full profile and record of his dangerous activities in great detail, but neglected to mention anything about the victims: not only the dead, but those gravely wounded in body and soul, Sam Modou, Diop Mor, Mor Suogou, Mustapha Dieng and CheikMbeng, remained invisible. Their story remained untold. Forty years old Sam Modu will never be able to meet his13 year old daughter born in Senegal after he had left. Modu worked in Italy to provide for his daughter, but lacking the right documents he was not able to return home to get to know her. Diop Mor, 54 years old, did have the right visa, but died in the shooting and is survived by a 6 years old son.
Before meeting Dagwami Yimer, none of the survivors wanted to tell their story to a journalist. Two years after the assault, Mor Sogou and Cheik Mbeng are still in rehabilitation programs and have started work again. Moustapha Dieng lost the use of his legs and since 21 November 2013 has been living in a centre in Florence specialized in helping the seriously disabled. In 2012 the three of them received Italian citizenship, while a petition to give Mohamed Ba citizenship has been so far ignored.

Freitag, 24.03. 

Johannes-Neuhäusler-Schule

Viktoria-von-Butler-Straße 2, 85244 Schönbrunn

Workshop in Italienisch für Schüler und Diskussion mit Simultanübersetzung.

Dott.ssa AMBRA SORRENTINO - Circolo Cento Fiori e.V.

Freitag, 24.03. I 19:00 Uhr

EineWeltHaus

Schwanthalerstraße 80, 80336 München

Konzert „In Farbe“. Eine energiegeladene Performance aus Melodie, Percussion und Tanz aus drei Kontinenten.

Theaterstück „Blaues Gold - Oro blu“ von und mit Mohamed Ba.  Theaterstück in Italienisch mit deutschen Untertiteln.

In Subsahara-Afrika dauert die Trockenzeit sechs Monate, von November bis April. In dieser Zeit trocknet der Boden so sehr aus, dass man bis zu vier Kilometern laufen muss, um an Wasser zu kommen. Das Wasser als elementares Bedürfnis, das, koste es was es wolle, befriedigt werden muss, auch wenn man dafür lange Wege zurückzulegen hat.

ORO BLU ist eine Reise von jemandem, der den Erinnerungen den Rücken kehrt für ein Gelobtes (Land)Wasser, das zu seiner endgültigen Heimat wird.

Die finanzielle Unterstützung erfolgt durch dei Landeshauptstadt München , Kulturreferat und den Circolo Cento Fiori e.V.

Eintrittskarten:  10,-€ / 12,-€

Das Programm:

Ab 18.30 Video Projektion mit musikalischer Begleitung

Um 18.50 Eröffnung: Auf der Bühne Anna Conti die Veranstalterin, Ambra Sorrentino Cento Fiori e.V., die Band In Farbe, der Schauspieler Mohamed Ba, der Fotografer-Videomaker Mariano Von Plocki.

 

Ab 19.00 bis 19.45 Uhr: Konzert von „In Farbe“  - erster Teil

Ab 20.15 bis 20.20 Uhr: Kurzfilm "Mar sin gloria" von Mariano von Plocki

Ab 20.20 bis 21.40 Uhr: Theaterstück mit und von Mohamed Ba „Blaues Gold - Oro Blu“

Ab 21.40 bis 21.45 Uhr: Fotoprojektion "Sicilia Nostra" von Mariano von Plocki

Ab 22.15 bis 23.00 Uhr: Konzert von „In Farbe“- zweiter Teil

Konzert von „In Farbe“

Theaterstück mit und von Mohamed Ba „Die Unsichtbaren“

Fotos und Kurzfilm „Mar sin gloria“ von Mariano von Plocki

http://www.mvonplocki.com/

Das Projekt:

Auf diese Weise werden wir auf eine neue Art des Ausdrucks, der Erzählung und auf ein neues Land treffen.

Tausend Gesichter, Farben, Sitten und Künste sind aus fernen Ländern zu uns gekommen, viele davon sind schon immer bei uns gewesen, ohne dass wir es bemerkt haben.

Das Projekt kam zustande durch die Begegnung des Schauspielers und Musikers Mohamed Ba mit der Münchner Gruppe „In Farbe“, in der Musiker und Tänzer aus drei Erdteilen experimentieren, um zu einer gemeinsamen künstlerischen Ausdruckform und Sprache zu kommen.

Wir möchten mit unserem Programm während der Wochen gegen Rassismus zeigen, dass die Kunst das beste Mittel ist, um das Wunder der Diversität zu erkennen.

Die Grundlage dafür ist das kulturelle und künstlerische Experimentieren: auf der einen Seite haben wir einen Raum, in dem sich diese Diversität ausdrückt, auf der anderen Seite sehen wir eine schon immer dagewesene Entwicklung von Kultur und Kunst: ein Prozess der Erkenntnis und der Verbreitung. Somit wird die Diversität nicht nur als Phänomen in unserer Gesellschaft, sondern als Teil von uns selbst begriffen. Umso besser wir uns selbst verstehen, desto eher begreifen wir den Anderen.

Im Eine Welt Haus wird am 24.03.2017 ein Konzert stattfinden und ein Theaterstück aufgeführt.

Das Thema ist die Interkulturalität, die präsentiert wird durch Geschichten und Musik aus drei Kontinenten. Wir möchten unser Publikum für andere Kulturen öffnen und eine Plattform schaffen auf der sich die Menschen interkulturell begegnen können.

IN FARBE- Percussion Arts mit Musikern aus Senegal, Brasilien und Deutschland:

Charly Böck · Cajon, Percussion

Massaer Diouf · Percussion, Tanz

Papi· Percussion

Thomas Gundermann · Sackpfeife, Flöten, Percussion

Rudolf Roth · Schlagzeug, Percussion, Stocktanz

Sabià Senzaleiro · Berimbau, Percussion, Capoeira

Welches kulturelle Erbe haben Völker durch Völkerwanderungen, aber auch im Zusammenhang mit gewaltsamer Verschleppung, in andere Kontinente transportiert/ gerettet? Wie wurde dieses Erbe durch kulturellen Transfer ein Teil der dort lebenden Kultur?  Und wie kann daraus der respektvolle Umgang mit der Kultur des Anderen, der Dialog, ohne Aufgabe der eigenen Identität, entstehen?

Auf Grundlage diese Fragen experimentieren die Musiker und Tänzer aus drei Kontinenten mit einer gemeinsamen künstlerischen Ausdrucksform und Sprache – der Musik. Jeder hat seine persönlichen und kulturspezifischen Spezialitäten im Gepäck. Freundschaftlich und respektvoll entsteht musikalische Kommunikation, entfaltet sich die einmalige Vielfalt der unterschiedlichen Kulturkreise, entsteht Nähe und Dialog. Erleben Sie eine energiegeladene furiose Performance

aus Melodie, Percussion und Tanz!

 

Böck Charly - Percussion

Percussionist- Spezialist für afrokubanische Percussion, Cajon, Hang, Gewinner des Jazztage-Award ‘95 in Ingolstadt; Konzerte und Veröffentlichungen mit verschiedenen Projekten; mehrere Fortbildungen auf Kuba; Dozent für Percussion mit Schwerpunkt Cajon seit ‘95.

Massaer Diouf - Percussion, Tanz

Tänzer im Ballet Africain, Dakar Senegal. Kommt aus einer Griot Familie. Unterrichtet seit langem westafrikanischen Tanz. Beherrscht alle Rhythmen auf den senegalesischen Trommeln und gibt sein Wissen auf unterhaltsame und vielseitige Weise weiter. Arbeitet erfolgreich als Choreograph und Schauspieler.

Thomas Gundermann- Sackpfeifen, Flöten, Percussion

Studierte Schlagwerk und Klavier am Richard Strauss Konservatorium München, Shenai und Neyflöte in Benares/Nordindien, Gründer von SCARAZULA, dem Urgestein in der Mittelalterszene – die Erfinder des Mittelalterjazz, spielt u. a. mit EMBRYO, marokkanischen Sufis, ungarischen Kultbands und Peter Michael Hamel.

Sabià Senzaleiro- Berimbau, Percussion , Capoeira

In Foz do Iguacu/Brasilien aufgewachsen, lernte bei Mestre Toni Vargas in Rio de Janeiro Capoeira und ihre Musik mit Schwerpunkt Berimbau, die er seit über 15 Jahren spielt. Unterrichtet seit 15 Jahren in Brasilien und Deutschland. Mitglied der Gruppe »Senzala«

Rudolf Roth- Drums , Percussion, Stocktanz

Rudolf Roth, Studium an der Swiss Jazz School in Bern, lebt in München, einer der versiertesten Rhythmik- Dozenten in Deutschland. Sein künstlerisches Interesse gilt, neben Jazz, dem musikalischen Experiment, der Begegnung von europäischer und außereuropäischer Musik, der Verbindung von Tanz und Sprache mit Rhythmus und Percussion.

ab 1979 Konzerte und Tourneen in Europa/USA mit : Bhakti Jazz; Götz Tangerding Trio/Quartet; Chris Beier-Overtone Orchestra; Franz Dannerbauer- Music Liberation Unit; Thomas Fink Trio feat. Sandy Lomax/ feat.Vincent Herring; Chico Freeman Group; Many Moons; Jazz Workshop Ensemble/ Blue Space Rainer Glas; Tony Lakatos / Leszek Zadlo /  Albert Mangelsdorf / Ack van Rooyen;  Thilo Kreitmeier Group,Andy Lutter + Rudolf Roth Quartet,zahlreichen CDs und LPs

90 Minuten

 

Die finanzielle Unterstützung des Abend erfolgt durch die Landeshauptstadt München Kulturreferat und Circolo Cento Fiori e.V.

Dienstag, 21.03. I 18:30 Uhr

Italienisches Kulturinstitut

Hermann-Schmid-Straße 8, 80336 München

Lesung von Mohamed Ba, „Die Zeit auf meiner Seite - Il tempo dalla mia parte“ mit musikalischer Begleitung von Donato Miroballi. Lesung in Italienisch mit deutschen Untertiteln. Eröffnung Fotoausstellung „Blicke nach Äthiopien - Sguardi di Etiopia“ von Mario Di Bari. Eintritt frei.

Die finanzielle Unterstützung des Abend erfolgt durch das Italienische Kulturinstitut.

Während der Eröffnung der Fotoausstellung „Blicke nach Äthiopien - Sguardi di Etiopia“ von Mario Di Bari, bietet das Restaurant "La Friulana" ein Buffet an.

Mehr Info über den Fotografer finden Sie unten www.mariodibari.it

Lesung „Die Zeit auf meiner Seite" 

Diese Vorführung ist ein modernes Mograntenepos mit "Die Zeit auf meiner Seite" von Mohamed Ba.

Der Schauspieler, Dramaturge und Musiker aus dem Senegal, der zusammen mit der Klavierspielerin Serena Chillemi (www.serenachillemi.com) und dem Musiker Donato Miroballi die Bühne betritt, erzählt von den Erlebnissen jener, die von Krieg, Hunger und Verfolgung geleitet Himmel, Erde, Wüste und Berge überqueren, um eine bessere Zukunft im (nicht) willkommenden Europa zu finden. Zwischen Musikeinlagen, von Donato Miroballi, wird die Geschichte von Amed, der sich aus seiner afrikanischen Heimat aus auf die Suche nach der magischen Trommel begibt, mit der er Regen aufbeschwören kann, sowie von vielen anderen Schicksalen wie das Seine erzählt.

Schon früh wird Mohamed gezwungen, sich auf dem Weg nach Europa zu machen auf der Suche nach der magischen Trommel, die den Regen bringen könnte. Der Himmel lässt keine Hoffnung zu, aber Mohamed ist nicht der erste, der weggeht: Viele haben es schon vor ihm gewagt und sind nicht zurückgekehrt. Diese Geschichte zwischen Frankreich und Italien, Komik und Dramatik, die die Probleme der Koexistenz zwischen den Völkern behandelt, entwickelt sich am Ende zu einer märchenhaften Versöhnung der Protagonisten.

Mit freundlicher Unterstützung:

  • Landeshauptstadt München, Kulturreferat (am 24.03 in EineWeltHaus)
  • Italienisches Kulturinstitut, München
  • Munich International School, Starnberg
  • Humboldt-Gymnasium, Vaterstetten
  • Leonardo-Da-Vinci-Schule, München
  • Caritas, München
  • Erwin und Gisela von Steiner Stiftung, München
  • Johannes-Neuhäusler Schule, Schönbrunn
  • Circolo Cento Fiori e.V., München
  • Böhm Weise, Hohenbrunn
  • Friulana, München

Mittwoch, 22.03.  

Munich International School

Buchhofstraße, 82319 Starnberg

Konferenz und Workshop in Französisch für Schüler der Munich International School.

Mit freundlicher Unterstützung:
Munich International School, Starnberg.

Erziehungsziel der Veranstaltung ist, den Schülern einen Perspektivwechsel zu ermöglichen  und die Annäherung an eine andersartige Ausdruckskraft, die von einem weitentfernten Kontinent kommt, zu erleben. Das Programm sieht den Besuch von Mohamed BA an fünf verschiedenen Schulen vor. Es schließt einem Treffen von Schülern und Lehrern der Fächer Ethik, Musik, Geschichte, Italienisch und Französisch ab. Das Programm ist interdisziplinär und stellt sich der Interkulturalität an drei verschiedenen Tageszeiten.

Wie im Video zu sehen ist, vergleicht Mohamed die Kultur eines Landes als einen großen Topf, in dem man verschiedene Zutaten zugibt: die Sprache, die Architektur, das Essen, die Schule, das Haus und so weiter.

Am Vormittag:

Konferenz: dai sentieri del pregiudizio alle vie dell’interculturalità.  Dauer: zwei Unterrichtsstunden/90-minütige Konferenz im Auditorium der Schule mit dem Titel „Vom Pfad der Vorurteile hin zur Straße der Interkulturalität“ auf Italienisch oder Französisch. Auf Wunsch der Schule können wir alternativ eine 45-minütige Simultanübersetzung in deutscher Sprache zur Verfügung stellen.

Am Mittag:

Zeit für Austausch und Diskussion mit Mohamed BA, offen für italienische und französische Schüler während des Mittagessens in der Schulmensa.

Am Nachmittag:

Workshop: Viaggio in Africa. Dauer: zwei Unterrichtsstunden/90-minütiger Workshop mit dem Titel Reise nach Afrika für maximal 30 Teilnehmern, jedem wird leihweise eine Djambe (traditionelle afrikanische Holztrommel) zur Verfügung gestellt. Die Schüler werden gebeten, eine Geschichte oder ein Lied beizusteuern, das von ihren Eltern oder Großeltern in der Tradition ihres Herkunftslandes überliefert wurde. Die Erzählungen sollen das Sprungbrett, dass sich die Schüler sein den anderen und der Gruppe öffnen, indem sie über ihre Herkunftsländer erzählen. Das ist die Universalsprache der Musik. Eine Reise um sich selbst zu entdecken und dadurch sich selbst und die Anderen besser kennenzulernen. Der Rhythmus der Djambe wird diesen Weg begleiten.

Musikpfad/Workshop „Reise durch Afrika"

Die Grundlage dieses Projektes ist die künstlerische und kulturelle Recherche: auf der einen Seite haben wir einen Raum, in dem sich diese Diversität ausdrückt, auf der anderen Seite sehen wir eine schon immer dagewesene Entwicklung von Kultur und Kunst: ein Prozess der Erkenntnis und der Verbreitung. Umso besser wir uns selbst begreifen, umso besser begreifen wir auch unseren Nächsten; aber auch das Verständnis über den Nächsten hilft uns, unsere eigene Essenz besser zu verstehen. Die Perkussionsmusik ist das beste Instrument, um diese Entdeckung und den Perspektivwechsel zu verdeutlichen.

Auf diesem Pfad werden wir tausenden Gesichtern, Farben, Sitten und Künsten begegnen, viele davon sind schon immer mit uns gewesen, ohne, dass wir es bemerkt haben (oder bemerken wollten), und viele andere sind aus fernen Ländereien gekommen. Dieser Workshop sieht vor:

  • Höraufgaben
  • Vorstellung des Musikinstruments "Djembe"
  • Wiederentdecken von Erinnerungen durch Gesänge und Gedichte der Großväter
  • Aufbau eines Pfades basiert auf Rhythmus und seiner Bedeutung.

VORSCHLAG

Die heutige Gesellschaft wird von Angst und Furcht gegenüber dem Nächsten geleitet.

Solche Gefühle werden von Nachrichten befeuert, die oft falsch weitergegeben werden, sowie von der Unkenntnis den Anderen gegenüber.

Genau deshalb erscheint es umso wichtiger, eine Begegnung der Kulturen zu ermöglichen, um somit eine neue, interkulturelle Gesellschaft zu erschaffen, welche zum Dialog und zur Begegnung des Anderen offen ist.

Mohamed Ba bietet mit seiner Erfahrung als kultureller Mediator, Schauspieler, Regisseur und Musiker eine Möglichkeit, um den Kindern und Jugendlichen das Kennenlernen ihres Nächsten sowie das Verständnis der Welt als Ganzes zu ermöglichen.

Ziele

Mit der oben genannten Prämisse, haben wir uns das Ziel gesetzt, die Werte der Diversität durch künstlerische und kulturelle Aktionen zu pflegen, zu erweitern und weiterzugeben. Wir setzen uns also fest, ein Umfeld zu schaffen, in welchem das Indivduum , Träger der Diversität, das die eigenen künstlerischen und kulturellen Fähigkeiten zeigen will, sich frei entfalten kann. Wir möchten im Bereich der ethnisch-kulturellen Diversität arbeiten. Wir versuchen, die jungen Teilnehmer auch für andere Kulturen als die eigene zu öffnen, wodurch sie auch sich selbst besser begreifen werden können. Die Grundlage dafür ist das kulturelle und künstlerische Experimentieren: auf der einen Seite haben wir einen Raum, in dem sich diese Diversität ausdrückt, auf der anderen Seite sehen wir eine schon immer dagewesene Entwicklung von Kultur und Kunst: ein Prozess der Erkenntnis und der Verbreitung. Somit wird die Diversität nicht nur als Phänomen in unserer Gesellschaft, sondern als Teil von uns selbst begriffen. Umso mehr wir uns versehen, desto mehr begreifen wir den Anderen, aber auch die Erkenntnis über den Anderen hilft uns, um unsere eigene Existenz zu begreifen. Die Kunst, zusammen mit der Kultur im Allgemeinen, ist das beste Instrument, um die Wundersamkeit der Diversität zu begreifen.

Didaktische Ziele. Was kann man lernen?

Auf diese Weise werden wir auf eine neue Art des Ausdrucks, der Erzählung und auf ein neues Land treffen.

Tausend Gesichter, Farben, Sitten und Künste sind aus fernen Ländern zu uns gekommen, viele davon sind schon

immer bei uns gewesen, ohne dass wir es bemerkt haben.

Wir möchten: den Schülern Möglichkeiten und Werkzeuge anbieten, die sie umfassend befähigen, ihr Bewusstsein auf

globaler Ebene zu erweitern und über internationale Rahmenbedingungen nachzudenken,

… Städte und Schulen zu einem kulturellen Ort der positiven Erfahrungen von Diversität erheben,

...in den Schülern ihr Selbstverständnis als Weltbürger fördern,

...den gedanklichen und kulturellen Horizont der Teilnehmer durch die Vorstellung einer anderen Kultur als ihrer

eigenen erweitern und das Verständnis für die afrikanische Kultur wecken.

Die genutzte Erzählform wird das westafrikanische Griot (ein fahrender Sänger und Spaßmacher, der die mündliche Tradition bewahrt und überliefert und dem übernatürliche Kräfte zugeschrieben werden - besonders im nordwestlichen Teil Afrikas) sein.

Donnerstag, 23.03. 

Humboldt-Gymnasium

Johann-Strauß-Straße 41, 85598 Vaterstetten

Workshop in Italienisch für Schüler des Gymnasiums.

Mit freundlicher Unterstützung:
Die Schüler.

 

Donnerstag, 23.03. I

Leonardo-Da-Vinci-Schule

Baierbrunner-Straße 28, 81379 München

Workshop in Italienisch für Schüler der Leonardo-Da-Vinci-Scule.

Mit freundlicher Unterstützung:
Leonardo-Da-Vinci-Schule, München.

Donnerstag, 23.03. I 18:30 Uhr 

Caritas
Lämmerstraße 3,  80335 München

Dokumentarfilm „Va Pensiero“ (mit englischen Untertiteln) von Dagmawi Yimer, in dem Mohamed Ba die Hauptrolle spielt. Nach dem Film steht er für eine Diskussion in Italienisch mit deutscher Simultanübersetzung zur Verfürung.

Eintritt frei.

Die finanzielle Unterstützung des Abend erfolgt durch die Caritas.

Thursday, March 27th, 2014, at 6.30 PM, New York University’s Institute of African American Affairs, Department of Film and Television Cinema Studies and Africana Studies Program present a screening of “Va’ pensiero, Walking Stories” and a talk with director Dagmawi Yimer. Va’ pensiero, Walking Stories is an interwoven account of two racist attacks in Milan and Florence and the victims’ painful attempts to piece the fragments of their lives back together. New York University’s Institute of African American Affairs, the Department of Film and Television, Cinema Studies and the Africana Studies Program have partnered to devote a year-long exploration of the new directions in African cinema...

http://www.va-pensiero.org/en/

Seven years ago, Dagmawi Yimer was “between life and death” when Italian navy officers rescued him and 30 others from a skiff in heavy seas between Libya and the island of Lampedusa. Today, Yimer directs documentary films about immigrants like himself from the home in the northern city of Verona he shares with his Italian partner and their two-year-old daughter. He is part of the fast-growing immigrant population that is changing the face of Italy, just as it has transformed the populations of more northern European countries such as Britain, France or Germany.
He is also one of many foreigners who are trying – through cultural initiatives such as films and books – to change the racist views of many Italians of the immigrants in their midst.
Contrary to popular perceptions, immigra...

Synopsis

Va’ Pensiero – Walking stories is an interwoven account of two racist attacks in Milan and Florence and the victims’ painful attempts to piece the fragments of their lives back together. In central Milan, Mohamed Ba, a 50 year old senegalese griot (bard), actor and teacher and resident in Italy for 14 years, is knifed in broad daylight on May 31, 2009. In Florence, residents Mor e Cheikj, also immigrants from Senegal, are beaten on December 31, 2011 whilst working in the San Lorenzo market. This powerful account brings together the overlapping stories of the three protagonists’ ordeal and their enduring hope of building a life in Italy, despite the fear and uncertainty of suddenly being plunged back to the moment of the attacks by one look or gesture. The director Dagmawi Yimer, a refugee from Ethiopia, shows us what violence looks like through the eyes of the victim.

Director’s notes

“Géwel, in Wolof, means to draw a circle around someone. The griot is someone who has the gift of words and he is the living memory of the group, he is a poet, a storyteller. The griot’s metaphors accompany the account of the events going back to a distant past that seems to continue to persecute the victims. I was moved by the attacks which the protagonists underwent not simply for what they are but because they also reveal the vulnerability of migrants in Italy. I didn’t want to make a scoop; I wanted to show the emotions, the fears, the attempts at getting free from the past of those who, from one day to the next, find themselves victims only because of the colour of their skin. The film allows the migrant to shed his anonymity and the public to rediscover the man behind the victim.” Dagmawi Yimer.

Technical notes

56’, colour; italian with subtitles for wolof and a version with english subtitles; format: Blue Ray, DVD; Aspect ratio: 16:9; images: HDV; sound: 5:1.

Director and photographer: Dagwami Yimer

The Protagonists

The idea for the project started in 2010, when Dagwami Yimer met Mohamed Ba – one of many such encounters – whilst travelling around Italy presenting his work and speaking to children in schools.

“The energy of this man, who can speak not only his own mother tongue but also fluent French and Italian, really touched me. He told me about his difficult life as an illegal immigrant in Paris, and his subsequent move to Milan, where he started working as a cultural mediator and tourist guide, and finally about the terrible ordeal of the stabbing. His story pushed me to dig deeper into the issue of racially motivated violence in Italy, which generally gets a two-line mention in the press and is never told from the victim’s point of view.”

In November 2011 the film won the Gianandrea Mutti Production prize: the first and only Italian prize for migrant cinema.

Mohamed Ba was born in Senegal 50 years ago. He has spent 9 years living in France and has been in Italy for 14 years, working as a teacher, cultural mediator, actor and griot. Ba has published several theatrical monologues in Italian. and in 2013 his first novel, Il tempo dalla mia parte, published by San Paolo Editions. On 31 May 2009, Ba was stabbed in the centre of Milan at a tram stop. Nobody among those who witnessed the attack helped him and Ba was left bleeding on the ground almost an hour before being taken to hospital. The police never opened an investigation to try and find the attacker, claiming it was a common case of immigrants fighting amongst themselves.

Mor Sougou and Cheik Mbeng, two immigrants also from Senegal, were working in the stalls of the San Lorenzo market in Florence when on 13 December 2011 they were shot in the back and seriously wounded. The aggressor also killed two street vendors and hit another, Moustapha Dieng, in the throat and spine. Italy was in shock. National media reconstructed the assassin’s full profile and record of his dangerous activities in great detail, but neglected to mention anything about the victims: not only the dead, but those gravely wounded in body and soul, Sam Modou, Diop Mor, Mor Suogou, Mustapha Dieng and CheikMbeng, remained invisible. Their story remained untold. Forty years old Sam Modu will never be able to meet his13 year old daughter born in Senegal after he had left. Modu worked in Italy to provide for his daughter, but lacking the right documents he was not able to return home to get to know her. Diop Mor, 54 years old, did have the right visa, but died in the shooting and is survived by a 6 years old son.
Before meeting Dagwami Yimer, none of the survivors wanted to tell their story to a journalist. Two years after the assault, Mor Sogou and Cheik Mbeng are still in rehabilitation programs and have started work again. Moustapha Dieng lost the use of his legs and since 21 November 2013 has been living in a centre in Florence specialized in helping the seriously disabled. In 2012 the three of them received Italian citizenship, while a petition to give Mohamed Ba citizenship has been so far ignored.

Freitag, 24.03. 

Johannes-Neuhäusler-Schule

Viktoria-von-Butler-Straße 2, 85244 Schönbrunn

Workshop in Italienisch für Schüler und Diskussion mit Simultanübersetzung.

Freitag, 24.03. I 19:00 Uhr

EineWeltHaus

Schwanthalerstraße 80, 80336 München

Konzert „In Farbe“. Eine energiegeladene Performance aus Melodie, Percussion und Tanz aus drei Kontinenten.

Theaterstück „Blaues Gold - Oro blu“ von und mit Mohamed Ba.  Theaterstück in Italienisch mit deutschen Untertiteln.

In Subsahara-Afrika dauert die Trockenzeit sechs Monate, von November bis April. In dieser Zeit trocknet der Boden so sehr aus, dass man bis zu vier Kilometern laufen muss, um an Wasser zu kommen. Das Wasser als elementares Bedürfnis, das, koste es was es wolle, befriedigt werden muss, auch wenn man dafür lange Wege zurückzulegen hat.

ORO BLU ist eine Reise von jemandem, der den Erinnerungen den Rücken kehrt für ein Gelobtes (Land)Wasser, das zu seiner endgültigen Heimat wird.

Die finanzielle Unterstützung erfolgt durch dei Landeshauptstadt München , Kulturreferat und den Circolo Cento Fiori e.V.

Eintrittskarten:  10,-€ / 12,-€

Das Programm:

Ab 18.30 Video Projektion mit musikalischer Begleitung

Um 18.50 Eröffnung: Auf der Bühne Anna Conti die Veranstalterin, Ambra Sorrentino Cento Fiori e.V., die Band In Farbe, der Schauspieler Mohamed Ba, der Fotografer-Videomaker Mariano Von Plocki.

 

Ab 19.00 bis 19.45 Uhr: Konzert von „In Farbe“  - erster Teil

Ab 20.15 bis 20.20 Uhr: Kurzfilm "Mar sin gloria" von Mariano von Plocki

Ab 20.20 bis 21.40 Uhr: Theaterstück mit und von Mohamed Ba „Blaues Gold - Oro Blu“

Ab 21.40 bis 21.45 Uhr: Fotoprojektion "Sicilia Nostra" von Mariano von Plocki

Ab 22.15 bis 23.00 Uhr: Konzert von „In Farbe“- zweiter Teil

Konzert von „In Farbe“

Theaterstück mit und von Mohamed Ba „Die Unsichtbaren“

Fotos und Kurzfilm „Mar sin gloria“ von Mariano von Plocki

http://www.mvonplocki.com/

Das Projekt:

Auf diese Weise werden wir auf eine neue Art des Ausdrucks, der Erzählung und auf ein neues Land treffen.

Tausend Gesichter, Farben, Sitten und Künste sind aus fernen Ländern zu uns gekommen, viele davon sind schon immer bei uns gewesen, ohne dass wir es bemerkt haben.

Das Projekt kam zustande durch die Begegnung des Schauspielers und Musikers Mohamed Ba mit der Münchner Gruppe „In Farbe“, in der Musiker und Tänzer aus drei Erdteilen experimentieren, um zu einer gemeinsamen künstlerischen Ausdruckform und Sprache zu kommen.

Wir möchten mit unserem Programm während der Wochen gegen Rassismus zeigen, dass die Kunst das beste Mittel ist, um das Wunder der Diversität zu erkennen.

Die Grundlage dafür ist das kulturelle und künstlerische Experimentieren: auf der einen Seite haben wir einen Raum, in dem sich diese Diversität ausdrückt, auf der anderen Seite sehen wir eine schon immer dagewesene Entwicklung von Kultur und Kunst: ein Prozess der Erkenntnis und der Verbreitung. Somit wird die Diversität nicht nur als Phänomen in unserer Gesellschaft, sondern als Teil von uns selbst begriffen. Umso besser wir uns selbst verstehen, desto eher begreifen wir den Anderen.

Im Eine Welt Haus wird am 24.03.2017 ein Konzert stattfinden und ein Theaterstück aufgeführt.

Das Thema ist die Interkulturalität, die präsentiert wird durch Geschichten und Musik aus drei Kontinenten. Wir möchten unser Publikum für andere Kulturen öffnen und eine Plattform schaffen auf der sich die Menschen interkulturell begegnen können.

IN FARBE- Percussion Arts mit Musikern aus Senegal, Brasilien und Deutschland:

Charly Böck · Cajon, Percussion

Massaer Diouf · Percussion, Tanz

Papi· Percussion

Thomas Gundermann · Sackpfeife, Flöten, Percussion

Rudolf Roth · Schlagzeug, Percussion, Stocktanz

Sabià Senzaleiro · Berimbau, Percussion, Capoeira

Welches kulturelle Erbe haben Völker durch Völkerwanderungen, aber auch im Zusammenhang mit gewaltsamer Verschleppung, in andere Kontinente transportiert/ gerettet? Wie wurde dieses Erbe durch kulturellen Transfer ein Teil der dort lebenden Kultur?  Und wie kann daraus der respektvolle Umgang mit der Kultur des Anderen, der Dialog, ohne Aufgabe der eigenen Identität, entstehen?

Auf Grundlage diese Fragen experimentieren die Musiker und Tänzer aus drei Kontinenten mit einer gemeinsamen künstlerischen Ausdrucksform und Sprache – der Musik. Jeder hat seine persönlichen und kulturspezifischen Spezialitäten im Gepäck. Freundschaftlich und respektvoll entsteht musikalische Kommunikation, entfaltet sich die einmalige Vielfalt der unterschiedlichen Kulturkreise, entsteht Nähe und Dialog. Erleben Sie eine energiegeladene furiose Performance

aus Melodie, Percussion und Tanz!

 

Böck Charly - Percussion

Percussionist- Spezialist für afrokubanische Percussion, Cajon, Hang, Gewinner des Jazztage-Award ‘95 in Ingolstadt; Konzerte und Veröffentlichungen mit verschiedenen Projekten; mehrere Fortbildungen auf Kuba; Dozent für Percussion mit Schwerpunkt Cajon seit ‘95.

Massaer Diouf - Percussion, Tanz

Tänzer im Ballet Africain, Dakar Senegal. Kommt aus einer Griot Familie. Unterrichtet seit langem westafrikanischen Tanz. Beherrscht alle Rhythmen auf den senegalesischen Trommeln und gibt sein Wissen auf unterhaltsame und vielseitige Weise weiter. Arbeitet erfolgreich als Choreograph und Schauspieler.

Thomas Gundermann- Sackpfeifen, Flöten, Percussion

Studierte Schlagwerk und Klavier am Richard Strauss Konservatorium München, Shenai und Neyflöte in Benares/Nordindien, Gründer von SCARAZULA, dem Urgestein in der Mittelalterszene – die Erfinder des Mittelalterjazz, spielt u. a. mit EMBRYO, marokkanischen Sufis, ungarischen Kultbands und Peter Michael Hamel.

Sabià Senzaleiro- Berimbau, Percussion , Capoeira

In Foz do Iguacu/Brasilien aufgewachsen, lernte bei Mestre Toni Vargas in Rio de Janeiro Capoeira und ihre Musik mit Schwerpunkt Berimbau, die er seit über 15 Jahren spielt. Unterrichtet seit 15 Jahren in Brasilien und Deutschland. Mitglied der Gruppe »Senzala«

Rudolf Roth- Drums , Percussion, Stocktanz

Rudolf Roth, Studium an der Swiss Jazz School in Bern, lebt in München, einer der versiertesten Rhythmik- Dozenten in Deutschland. Sein künstlerisches Interesse gilt, neben Jazz, dem musikalischen Experiment, der Begegnung von europäischer und außereuropäischer Musik, der Verbindung von Tanz und Sprache mit Rhythmus und Percussion.

ab 1979 Konzerte und Tourneen in Europa/USA mit : Bhakti Jazz; Götz Tangerding Trio/Quartet; Chris Beier-Overtone Orchestra; Franz Dannerbauer- Music Liberation Unit; Thomas Fink Trio feat. Sandy Lomax/ feat.Vincent Herring; Chico Freeman Group; Many Moons; Jazz Workshop Ensemble/ Blue Space Rainer Glas; Tony Lakatos / Leszek Zadlo /  Albert Mangelsdorf / Ack van Rooyen;  Thilo Kreitmeier Group,Andy Lutter + Rudolf Roth Quartet,zahlreichen CDs und LPs

90 Minuten

 

Die finanzielle Unterstützung des Abend erfolgt durch die Landeshauptstadt München Kulturreferat und Circolo Cento Fiori e.V.