INITIATIVE FÜR SPRACHE, KULTUR UND ZUSAMMENARBEIT

POTENTIALE, IMPULSE, SYNERGIEN in der WiP Plattform
"Working in Projects": Start der internationalen kulturellen Plattform für Kinder und Jugendliche.
Die "Akademie der Nationen" der CARITAS präsentiert gemeinsam mit der "Working in Projects gUG" (WiP gUG) und dem Nertzwerk "MORGEN e.V. - House of Resources München" den Start der Plattform “Working in Projects.eu” (online ab dem 01.01.2022).
Leitmotiv der WiP gUG ist die Förderung von europäischen und teilweise außereuropäischen Sprachen, Interkulturalität und Diversität, die Beteiligung von migrantischen Organisationen und Communities sowie Zusammenarbeit und Vernetzung der Genannten.
Es ist uns ein Anliegen, das Bewusstsein von Kindern und Jugendlichen (der Zielgruppe der WiP gUG) für Nachhaltigkeit und Achtung menschlicher Werte zu schärfen.
Zeit: Freitag, 10.12.2021, 18:30 bis 21:00 Uhr
Ort: ONLINE
Die gesamte Veranstaltung wird live gestreamt und online hochgeladen.
Unsere Themen:
- Präsentation der Plattform “Working in Projects”
- Inklusion – Beeinträchtigung
- Natur – Umwelt - Ökologie
- Interkulturalität – Internationalität – Soziales
- Bildung
- Kunst – Kultur
Wir freuen uns, Ihnen unsere Referenten präsentieren zu dürfen. Es werden sich Gäste aus folgende Länder vorstellen:
Deutschland, Holland, Italien, Frankreich, Irland, Kroatien, Albanien,Venezuela, Peru', Belgien, Türkei, Irland, Spanien, Argentinien, USA...
Norma Mattarei, Italien – Deutschland:
Soziologin, Leiterin der “Akademie der Nationen“ bei der Caritas München.
Hochschuldozentin.
Autorin von Artikeln über die Themen Migration, Globalisierung, Interkulturelle Pädagogik. Aktivistin.
Brando Benifei, Italien - Belgien:

Brando BENIFEI in the EP in Strasbourg
Brando Benifei, Jahrgang 1986, ist ein italienischer EU-Abgeordneter aus La Spezia.
Im europäischen Parlament ist er Vorsitzender der Delegation der Demokratischen Partei. Es ist sein zweites Mandat. Vor kurzem wurde er zum Referenten des Gesetzes zur künstlichen Intelligenz ernannt. Seine Arbeitsgebiete sind hauptsächlich Jugendpolitik, Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt, digitale Revolution und Grundrechte.
Am 10. Dezember 2021 sprechen wir über Menschenrechte. Wir geben das Wort an...
Gennaro Giudetti, Italien – Venezuela:
Präsentation des Trailers LA FEBBRE DI GENNARO (Das Fieber von Gennaro). Dokumentarfilm https://vimeo.com/430858125
Menschenrechtler mit Fokus auf Notsituationen und Konfliktzonen.
Über 10 Jahre Erfahrung in verschiedenen Ländern: Syrien, Jemen, Venezuela, Kolumbien, Afrika, Israel/Palästina, etc.
Interventionsbereiche: bewaffnete Konflikte, Minenräumung in Kriegszonen, Notfälle, Migration, Flucht, Rettungsaktionen im Mittelmeer, Kampf gegen Epidemien wie COVID-19, Ebola, Masern, Cholera.
Das Team der sozialen Plattform Working in Projects in München
Anna Conti, Italien - Deutschland
Hubert Conti-Geitner, Deutschland
Lebenspartner und Geschäftspartner in ihrem neu gegründeten Unternehmen Working in Projects in München.
Ein Ingenieur und eine Eventmanagerin ( annaconti.com) mit 20jähriger Erfahrung präsentieren die Plattform www.workinginprojects.eu, die seit Januar online sendet.
Ihre Mission: Jugendliche sensibilisieren, mehr Wertschätzung für die Vielfalt der europäischen Sprachen.
Marco Zeccola, Italien:
Computerprogrammierer
Ago Cera, Italien:
Illustrator - www.agostinocera.com
Domitilla Bonuccelli, Italien - Deutschland: Studentin, leitet Workshops für Kinder, Mitarbeiterin bei WiP gUG, wie Liandra Monteiro (Brasilien - Deutschland) und Silvia Barbieri (Italien - Deutschland).
Zum Thema Inklusion und Behinderung geben wir das Wort an...
Marcel Ostermeier, Deutschland:
Wir, Marcel (26 Jahre, Ethnologe) und Magda Graf (28 Jahre, Sonderpädagogin), arbeiten beide seit mehreren Jahren im Bildungsprojekt von Handicap International (HI).
Handicap International ist eine gemeinnützige Organisation für Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit, die in rund 60 Ländern aktiv ist. Wir setzen uns für eine solidarische und inklusive Welt ein. Wir verbessern langfristig die Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderung und unterstützen diejenigen, die besonderen Schutz benötigen. Außerdem kämpfen wir für eine Welt ohne Minen und Streubomben sowie gegen Bombenangriffe auf die Zivilbevölkerung. Seit 2003 führt Handicap International Bildungsarbeit in Schulen durch.
Das Team HI
Mit den Workshops wollen wir Schüler*innen an deutschen Schulen für das Thema Behinderung sensibilisieren und globale Zusammenhänge näherbringen. Wir wollen so dazu beitragen, die Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung zu beseitigen!
Anna Gioria, Italien:
Anna Gioria, eine italienische Frau von 53 Jahren mit einer Behinderung.
Am Tag, an dem ich hätte geboren werden sollen, hat der Arzt, weil er an einem Fest teilnehmen wollte, entschieden, die Geburt um einen Tag zu verschieben. Diese Verspätung hatte zur Folge, dass ein Teil in meinem Gehirn schwer geschädigt wurde. Die Prognose war ein Leben im Rollstuhl ohne Aussicht auf gehen und sprechen. Doch das war nicht wahr. Mit großem Elan und verschiedenen Therapien wurde ich selbständig: ich gehe, ich spreche, ich habe zwei Hochschulabschlüsse, ich schreibe für die Blogs des Corriere della Sera, ich lebe allein, ich habe viele Interessen und Freundschaften. Mit meiner Geschichte möchte ich aufzeigen, dass eine als „behindert“ eingestufte Person, durchaus ein Leben wie alle Anderen führen kann. Wir sind keine Aliens oder Außerirdische, wir sind wie ihr, nur mit ein paar Herausforderungen, die nicht alltäglich sind.
Nach mir wird Antonio Giuseppe Malafarina mit euch sprechen. Er ist Schriftsteller, Dichter, Journalist, obwohl er im Rollstuhl sitzt. Er wurde erst durch einen Unfall behindert. Und ich glaube für ihn war es schwerer, sich an die neue Situation zu gewöhnen, weil es ein Vorher und Nachher gibt. Meine Lage war immer dieselbe.
Antonio Giuseppe Malafarina, Italien:
Journalist, Dichter, Autor, Ehrenpräsident der Fondazione Mantovani Castorina, Ideensammler.
Antonio: „...wegen eines Kopfsprungs ins Meer bin ich seit 1988 Tetraplegiker (gelähmt), werde künstlich beatmet und kann dank einer speziellen Software den Computer über meine Stimme nutzen. Deshalb interessiert mich das Verhältnis Maschine-Mensch und die Möglichkeiten, die uns die Maschine geben kann.
Mission di Fondazione Mantovani Castorina - FMC-Onlus
Roberto Bazzano, Italien
Roberto Bazzano, Präsident von Bandiera Lilla.
Bandiera Lilla ist eine soziale Vereinigung, die 2016 gegründet wurde mit dem Ziel Italien immer weiter zugänglich und barrierefrei zu machen. Um dies zu erreichen wurde ein Preis gestiftet, der Gemeinden mit besonderem Augenmerk auf einen barrierefreien Tourismus auszeichnet. Wenn man nur barrierefreie Hotels oder Schwimmbäder anbietet ohne die Umgebung mit einzubeziehen, bringt es nicht viel. Daher schließt Bandiera Lilla alle Räume und Gebäude einer Gemeinde, die eventuell für den Touristen in Frage kommen, in seine Bewertung mit ein: Bibliotheken, Museen, Theater, Parks, Spazierwege, öffentliche Schwimmbäder etc. Wenn die Gemeinde die Standardanforderungen von Bandiera Lilla und dem regionalen Behindertenbeirat erfüllt oder sogar besser ist, wird ihr nach einer detaillierten Befragung und Inspektion vor Ort der Preis verliehen. Zusätzlich gibt es Ansporn und Hilfe durch Ratschläge, Infomaterial, technische Weiterbildung, Rabatte auf Dienstleistungen und Produkte, die mit der Zugänglichkeit und Barrierefreiheit in Zusammenhang stehen, touristische Werbung, etc. Im Anschluss daran können auch die privaten Anbieter (Hotels, Restaurants, Schwimmbäder etc.) bei entsprechenden Angeboten für Behinderte und Senioren mit der Bandiera Lilla ausgezeichnet werden. Bis heute haben in Italien 40 Gemeinden aus 13 Regionen diese Auszeichnung bekommen und davon profitieren 280 000 Menschen, die auf diese Verbesserungen in der Zugänglichkeit angewiesen sind. www.bandieralilla.it
Magdalena Graf, Deutschland:
Magda Graf (28 Jahre, Sonderpädagogin) und marcel Ostermeier (26 Jahre, Ethnologe) arbeiten beide seit mehreren Jahren im Bildungsprojekt von Handicap International (HI).
Handicap International ist eine gemeinnützige Organisation für Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit, die in rund 60 Ländern aktiv ist. Wir setzen uns für eine solidarische und inklusive Welt ein. Wir verbessern langfristig die Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderung und unterstützen diejenigen, die besonderen Schutz benötigen. Außerdem kämpfen wir für eine Welt ohne Minen und Streubomben sowie gegen Bombenangriffe auf die Zivilbevölkerung. Seit 2003 führt Handicap International Bildungsarbeit in Schulen durch.
Claudio Arrigoni, Italien:
Claudio Arrigoni, Italien: Journalist, siebenmal Sonderberichterstatter bei paraolympischen Sommer- und Winterspielen. Journalist bei der Gazzetta dello Sport, schreibt auch für den Corriere della Sera und für RAI. Er hat für ANSA, Sky und Mediaset gearbeitet und war Direktor von Tele+, Skysport, GiocoCalcio und Gazzetta TV. Er war Berater bei den Paraolympischen Winterspielen in Turin. 2001 hat er den Preis CONI-USSI für die Planung des Programms Sporthandicap in Tele+ gewonnen.
Festival Internazionale del Giornalismo (festivaldelgiornalismo.com)
Nicole Orlando, Italien:
Athletin mit Down Syndrom.
Nicole wurde am 8. November 1993 im Piemont/Oberitalien mit Down Syndrom geboren. Ihre Mutter gab sie mit zweieinhalb Jahren in die Obhut von Anna Miglietta, ehemalige Trainerin der Nationalmannschaft Rhytmische Gymnastik und von Franco Ruffa, Präsident des Vereins Ginnastica La Marmora.
Nicole Orlando, biografia (biografieonline.it)
Roberta Becchia, Italien:
Nicole Orlandos Mutter
Daniele Cassioli, Italien:
Paraolympischer Athlet und President SPORT REAL EYES e.V. - www.sportrealeyes.it
Ich bin am 15. August 1986 in Rom blind geboren. In der Provinz Varese bin ich aufgewachsen und wohne dort mit meiner Familie, was das größte Geschenk ist, das das Schicksal mir bereiten konnte. Die Liebe zum Sport stellte sich schon sehr früh ein. Im Alter von drei Jahren fing ich mit Schwimmen und Karate an. Dann kamen die ersten Erfahrungen auf Skiern dazu und im Sommer 1995 habe ich mit Wasserski angefangen.
Mahmut Gergerli, Deutschland:

eingesetzt werden. Auf diese Weise bauen wir »Bildungsbrücken«. So kontaktieren Sie un Projektleiter: Mahmut Gergerli
www.muenchen.de/bildungsberatung www.pi-muenchen.de
Zum Thema Umwelt und Ökologie geben wir das Wort an...
Margot Gomis, Italien:
Margot ist eine italienisch-französische Geologiestudentin und Botschafterin des Projekts B Corp School. Ihr Engagement für Nachhaltigkeit fing 2019 an, als sie an einem B Corp Projekt teilnahm, in dem Studenten zu einem Umweltproblem ein Startup planen sollten. Im selben Jahr wurde sie zu anderen B Corp Wettbewerben eingeladen, diesmal als Jurymitglied und Speaker. Trotz der Pandemie wurde sie in den letzten zwei Jahren zu verschiedenen Webinaren eingeladen.
Die wichtigste Erfahrung für Margot war die Teilnahme als Speaker bei TedX am 18. Oktober 2020 in Mantua. post ted talks
TedTalk TEDxMantova | TED (immagine) Competition B Corp #Unlockthechange
Michael von Ferrari, Deutschland:
Initiator des Urban Gardening Projekts "Haar zum Anbeißen".
Es startete 2014, zwischenzeitlich waren.
Gärtnerinnen und Gärtner aus 16 Nationen dort aktiv.
Zur Zeit arbeiten 50 Gärtner*innen an 4 Flächen im Gemeindegebiet Haar, heuer ist eine neue Fläche für junge Familien dazugekommen.
Auch Nachbarn dürfen dort ernten, auch wenn sie nicht mitgearbeitet haben.
Dafür übernimmt die Gemeinde alle Kosten. Dünger, Saatgut, Pflanzen etc.
Sandra Kappel, Kroatien - Deutschland:
Sandra Kappel ist seit 8 Jahren aktives Mitglied der Urban Gardening-Projektes „Haar zum Anbeißen“. Durch Gemeinschaftsarbeit von über 16 Nationen werden hier Gemüse und Insektenfreundliche Blumen angebaut. Neben der ökologischen Vorteilen liegt ihr Augenmerk auf aktive Nachbarschaft und Integration.
Mit Herrn Michael Ferrari setzt sie sich aktuell für Errichtung der Gemeinschaftsgärten und Insektenfreundliche Bepflanzung innerhalb größerer Wohngemeinschaften.
David Scuto, Deutschland:
Ich bin hier zugeschaltet aus Niscemi auf Sizilien, in Süditalien. Ich wurde in München geboren und habe in Berlin studiert, aber meine Eltern waren erst ein Jahr vor meiner Geburt nach Deutschland eingewandert: Sie kamen aus Catania, einer der größten Städte Siziliens. Nun befinde ich mich also wieder in dem Land meiner Eltern, und habe im Rahmen eines Europäischen Freiwilligendienstes die Gelegenheit ergriffen, es besser kennenzulernen. Ich werde hier sechs Monate bleiben und verbinde die Entdeckung meiner kulturellen Wurzeln mit einer Sache, die ich schon immer machen wollte, aber zu der ich in meinem Leben als Großstadtkind nie die Gelegenheit hatte: Mit und in der Natur zu arbeiten. Mein Freiwilligendienst hat eine Bezeichnung; sie lautet „Natuma“, ein Akronym für „la natura nelle tue mani“ – was so viel bedeutet wie, Die Natur in deinen Händen. Das ist eine treffende Beschreibung für unsere Tätigkeit hier, die sehr praktisch ist: Die deutsche Stiftung Pro Artenvielfalt hat das Zentrum für Umweltschutz-Vermittlung (centro di educazione ambientale) vor Ort beauftragt, Land zu kaufen und dieses in ein Naturreservat umzuwandeln. Wir renaturieren also diese Gegend, die sich in der Ebene von Gela befindet. Zusammen mit meiner polnischen freiwilligen Kollegin bauen wir Nistkästen, errichten Zäune, pflanzen endemische Bäume und lernen, wie wir die Werte des Respektes, des Umwelt- und Klimaschutzes an Kinder vermitteln können. Die gUG Working in Projects wird ab Januar regelmäßig offene Gruppendiskussionen anbieten, in denen Kinder und Jugendliche ihre Gedanken zu einem bestimmten Thema und Stichwort austauschen und sich gegenseitig virtuell kennenlernen können. Junge Menschen aus verschiedenen Weltteilen und Lebenssituationen können so aufeinander treffen und ihre unterschiedlichen oder ähnlichen Standpunkte abwägen. Anna Conti hat mich gebeten, einige dieser offenen Gruppendiskussionen zu moderieren.
Collen M. Scmitz, Deutschland:
Leiterin Austellungen, Forschung, Öffentliche Programme vom BIOTOPIA
Naturkundemuseum Bayern in München
Martina Bryce, Deutschland:
Leitung, Bildung vom BIOTOPIA
Naturkundemuseum Bayern in München
Carlos Quispe Allende, Peru´- Deutschland:
Präsident des Vereins CCPERU-MÜNCHE.
Nach Studium und Arbeit in Lima habe ich im Jahr 2000 ein Aufbaustudium in Deutschland absolviert. Während meines Studiums begann ich schon mit dem Centro Cultural del Perú e.V. zusammenzuarbeiten: zunächst durch das Tanzen und seit 2013 als Mitglied des Vorstandes. Jetzt bin ich Präsident des Kulturvereins CCPERU-MÜNCHEN, der sich für den Schutz unserer Kultur (auch der indigenen Quechua-Sprache) einsetzt.
Start - Centro Cultural del Perú e.V. (ccperu-munich.de)
Ada Murati, Albanien:
Lehrerin, Recyclingprojekt in Vlora.
Ich arbeite als Projektassistentin im Institutional Consultant der KFW Bank. In diesem schwierigen Jahr haben wir Aktionen für Abfallwirtschaft und Recycling geplant und organisiert. Bisher haben wir in Zusammenarbeit mit verschiedenen öffentlichen und privaten Schulen in der Gemeinde Vlore 4 Kampagnen zum Thema Quellen- und Recycling-Abfallmanagement organisiert. Es ist sehr wichtig, dass dieser Prozess erfolgreich ist, denn es ist die erste Gemeinde in ganz Albanien, die über eine MRF-Anlage zum Recycling verfügt. Meine Schüler und ich nehmen auch an verschiedenen Aktivitäten zum Thema soziale Inklusion teil. Wir gehen einmal im Monat in den Kindergarten oder das Tagessozialzentrum für Senioren.
Ich hoffe, dass Sie eines Tages Vlora besuchen werden.
Zum Thema Interkulturalität und Internationalität geben wir das Wort an...
Peter Hilkes, Deutschland:
Peter Hilkes, Netzwerk MORGEN.
Leiter des Projekts "House of Resources München".
Lehrbeauftragter. Themen: Jugendarbeit, Interkulturalität, Sprachen und Communities.
HOME - MORGEN München (morgen-muenchen.de)
House of Resources Archive - MORGEN München (morgen-muenchen.de)
Daniela di Benedetto, Italien - Deutschland:

Schon immer politisch engagiert, bekleidete sie seit 12 Jahren verschiedene Positionen und Mandate in der kommunal-, lokal- und bayerischen Politik. Sie führte in erster Linie und in Verantwortungsrollen, viele Projekte mit wichtigen Institutionen durch: um nur die letzten beiden zu nennen, die in diesen letzten Tagen abgeschlossen wurden: die "Laimer Migrationstage" in Zusammenarbeit mit dem Historischen Archiv der Stadt München, dem Bezirksrat und vielen anderen Akteuren: die Konstituierung des Runden Tisches der Sprecherinnen und Sprecher für Migration der der LHS München und die Realisierung der Webplattform „ItaliaQui“ in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Kooperation. www.Italia-Qui.com
Mohamed Ba, Senegal / Afrika - Italien:
Interkultur / Vielfalt.
Schauspieler, Regisseur, Autor, Trainer und interkultureller Mediator
Experte für Theater und Kulturvermittlung. Mohamed „Ich bewege mich auch mit dem Bewusstsein, dass der Baumstamm Jahrhunderte im Wasser liegen kann, ohne dass er dadurch zu einem Krokodil wird.“
Ramona Marks, U.S.A. - Deutschland:
Ich möchte den Verein Unser buntes Engen vorstellen. Ursprünglich war es ein Helferkreis für Geflüchtete, die 2015 nach Europa gekommen sind. Meine Rolle als Leiterin des Kulinarik Teams besteht darin, Leute aus aller Welt mit der lokalen Bevölkerung beim Kochen zusammenzubringen, was gleichzeitig heimatlich und grenzüberschreitend sein kann. Für viele Menschen ist es eine große Herausforderung, an einem neuen Ort Gemeinschaft zu finden und Freundschaften zu schließen. Meine Hoffnung war es, Leute durch Kochen und Kochen lernen zusammenzubringen. Man kann auch mit geringen Sprachkenntnissen verstehen, was gerade in den Topf kommt. Es ist eine Beschäftigung, die nicht nur die Vielfalt der Kulturen feiert, sondern auch jedem Teilnehmer die Möglichkeit gibt, sich persönlich einzubringen.
Außerdem möchte ich den Neuankömmlingen in unserer Stadt ein Sportprogramm anbieten. Ich bin Yoga-Lehrerin und gebe im örtlichen Sportverein Yogakurse. Yoga hat mir sehr geholfen beim Deutsch lernen, indirekt aber sehr effektiv. Man kann vieles durch Zeigen und Vormachen kommunizieren ohne wortreiche Erklärungen abzugeben. Ich finde, diese Aktivitäten bringen Menschen in Kontakt und quasi nebenbei lernt man die neue Sprache fast spielerisch.
Silvia Maulini, Italien - Nederland:
Internationales Projekt Rezepte aus aller Welt während der Pandemie 2020
Nach einer langen und befriedigenden internationalen Karriere im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation hat sich Silvia 2008 von der Geschäftswelt verabschiedet und betätigt sich ehrenamtlich.
Gerade gibt sie einen Koch-Workshop in den Niederlanden. Außerdem ist sie Präsidentin des Mount Holyoke European Alumnae Council, ein Netzwerk, das 1300 Frauen in ganz Europa verbindet.
Ramona Baumgartner, Deutschland:
„Family and young adult literacy – die Verknüpfung von Lesen, Vorlesen, Sprechen und Bildungschancen: in vielen Sprachen“.
Mitsprache – wird schon von klein auf durch Blickkontakt, erstes Gurren, Lallen und erste Laute von Babys eingefordert. Die weiteren sprachlichen Fähigkeiten entwickeln sich vom Hören und Sprechen zum Lesen und Schreiben. Welche Rolle spielt hierbei die Interaktion und der Input in einer und mehreren Sprachen um Partizipation im Alltag, in der Schule und in der Gesellschaft zu ermöglichen? Konkrete Beispiele werden im Kontext von altersgemäßen Entwicklungsstufen präsentiert. Ramona Baumgartner beschäftigt sich akademisch und ehrenamtlich für alltagsintegrierte und institutionelle Förderung von Sprach(en)kompetenzen und deren Bedeutung für Bildungschancen und gesellschaftliche Partizipation. Ihre Projekte und Arbeitsbereiche verbinden generationen,- grenz,-kultur und sprachübergreifende Themen.
Francesca Bellomo, Italien:
Projektmanager europäischer Jugendfonds - EURODESK in VCO (Verbano-Cusio-Ossola)
EURODESK ist die Struktur der Europäischen Kommission in 35 Ländern, die sich der Information junger Menschen über Möglichkeiten für kulturellen Austausch, Freiwilligenarbeit, Praktikum und Studium in Europa widmet.
Erasmusc + Jugendaustausch - Bietet jungen Menschen die Möglichkeit mit unterschiedlichen Kulturen und Realitäten in Kontakt zu treten. Dabei entstehen Gruppen junger Menschen zwischen 13 und 25 Jahren aus zwei oder mehr Ländern die verschiedene Themen gemeinsam angehen und dabei auf Englisch arbeiten.
Entdecken Sie die Eu - Europäisches Solidaritätskorps - Bietet jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren die Möglichkeit ehrenamtlich in gemeinnützigen Organisationen und öffentlichen Einrichtungen zu arbeiten. Diese Organisationen sind in dem sozialen, ökologischen und kulturellen Sektor tätig. Der Freiwilligendienst findet für einen langfristigen oder kurzfristigen Zeitraum von 1-2 Monaten im Ausland statt - auch in Italien.
Erasmus Jungunternehmer - Ermöglicht Erfahrungen als Au Pair (Babysitting, Au Pair auf dem Bauernhof, Woofing Hostel):
Laura Angelini, Italien - Frankreich:
Laura Angelini ist eine zertifizierte Marketing-Managerin.
In den letzten zwölf Jahren hat sie für verschiedene internationale Firmen in Italien, Deutschland und Frankreich gearbeitet. Seit 2018 wohnt sie im Süden von Paris, wo sie als Freiberuflerin kreative Projekte im Feld Brand Management entwickelt, für Marken und Firmen, die in Richtung Nachhaltigkeit und Ethik fortschreiten wollen.
Zum Thema Bildung und Fortbildung geben wir das Wort an...
Franziska Messerschmidt, Deutschland:
Landeshauptstadt München/ City of Munich. Referat für Bildung und Sport/ Department of Education and Sports.
Pädagogisches Institut - Zentrum für Kommunales Bildungsmanagement/ Institute for Professional Development in Education - Centre for Municipal Education Management. Stabsstelle Kommunales Bildungsmanagement / Field Office.
Immigration and Transition Management. Profession: Teacher for special needs, since 2007 Department of Education and Sports.
Gabriella Colla, Italien:
Gabriella Colla, Italien: Leiterin des Studien- und Ausbildungsbüros des Schulamtes Novara, Expertin für internationale Projekte.
Abschluss in modernen Fremdsprachen und Literatur (Deutsch, Englisch), Leiterin des Studien- und Ausbildungsbüros des Schulamtes in Novara.
Experte für internationale Projekte mit den Schwerpunkten Jugenddimension, Legalität, Chancengleichheit, Umwelt, Europäisches Label 2000 und 2002, Referent der UN-Agenda 2030, Vizepräsident des Vereines der internationalen Städtepartnerschaften von Novara.
Roberto Pasolini, Italien:
Roberto Pasolini, Italien: Rektor des Leopardi International Institute of Milan
Ich bin Roberto Pasolini. Heute bekleide ich mit Begeisterung das Amt des Rektors des Europäischen Leopardi-Instituts in Mailand mit der Verantwortung für den innovativen und prägenden Lehransatz, die unser Institut seit jeher auszeichnet und zum besseren Kennenlernen möchte ich im Folgenden die wichtigsten Eckpunkte seiner Geschichte hervorheben.
Die ersten Kontakte die ich mit der Schule hatte waren Ende der 60er Jahre und seit Anfang der 70er Jahre bin ich voll aktiv und habe dann leitende Positionen übernommen.
Dabei habe ich Positionen in verschiedenen Bereichen bekleidet, wie zum Beispiel: Direktor der Grundschule, jetzt Primar- und Rektor in verschiedenen Bereichen, sprachliche, naturwissenschaftliche und am technisch-wirtschaftlichen Institut, wo ich auch angewandte Mathematik unterrichtete.
Während meiner Karriere konnte ich parallel die bereichernde Funktion des parlamentarischen Beraters bei den verschiedenen Ministern während der langen Saison ausüben, die ab dem Jahr 2000 die Reform aller Studienordnungen der italienischen Schule prägte.
Übersetzung auf Deutsch, die Lehererin Elda Ravanelli - ISTITUTO EUROPEO LEOPARDI di Milano - Contatti - Istituto Leopardi
Donata Boggio Sola, Italien:
Donata Boggio Sola, Italien: Direktorin der Theatergruppe Coltelleria Einstein - Schauspielerin und Projektleiterin in Schulen.
Der Theaterworkshop Deutsch wird Gymnasien als Weg für einen dynamischen Umgang mit der deutschen Sprache und Kultur angeboten. Das Projekt wird in den Texten und in der Aussprache von den Lehrern verfolgt. Der Workshop wird von einer Theaterexpertin mit einem Abschluss in Deutsch geleitet.
Daniela Laganà, Italien - Spanien:
Sprach- und Emotionscoach, Online-Projekte für Kinder.
Als Expertin für Kommunikationsfähigkeiten und -techniken hilft sie Menschen, Sprache, Gedanken und Emotionen durch die Methodik des philosophischen Coachings zu verbinden.
Es bietet effektive und personalisierte Werkzeuge, die unerlässlich sind, um sich gut zu fühlen, familiäre, berufliche und soziale Beziehungen zu managen und sichere und effektive Ziele zu erreichen, um das, was wir sind, voll und ganz zu leben.
Gonzalo del Prisco, Spanien - Irland:
Lehrer, Erasmus-Projekte, Theater.
Wenn ich mich beschreiben müßte, würde ich sagen, dass ich ein Abenteurer bin, der das Gute und Positive sucht um daraus zu lernen. Ich möchte nicht aufhören aktiv zu sein und die aufregendsten Abenteuer zu erleben! Ich habe als Lehrer in den USA gearbeitet. Ich bin ein Profisportler in der Leichtathletik und sehr neugierig. Ich habe in 4 verschiedenen Ländern gelebt (Italien, Irland, USA und Mexiko). Und ich war in mehr als 20 Länder um viele verschiedene Menschen zu treffen und der wichtigsten Person in meinem Leben zu begegnen, mir selbst. Wollten Sie schon immer in etwas gut sein? Wissen Sie, was Sie gut können? Ich habe festgestellt, dass, wenn man weiß, was man mag, was man nicht mag, was man gut kann, was man machen möchte, was man nie tun würde, man Selbstbeherrschung erlangt und am Ende sich selbst treu ist, wird man glücklich. Ich möchte von Ihnen hören, über all das sprechen, Sie verstehen und verschiedene Spiele spielen, um einen Schritt nach vorne zu machen und herauszufinden, was Sie in der Zukunft studieren oder arbeiten möchten. Wir entdecken das Potenzial in Ihnen. Die Chancen stehen gut, dass wir hier einen Schauspieler, Sänger, Arzt oder anderen Abenteurer finden! Die Sitzungen werden sehr dynamisch sein, Sie werden Leute wie Sie treffen und wir werden mit anderen darüber sprechen, wer wir sind.
Cristina Ferrero, Italien:
Beraterin, Mediatorin, Life Coach und Übungen in Achtsamkeit.
Unterstützung und Begleitung von Menschen, die sich verändern oder ihr Leben verbessern wollen.
Ich helfe dir auf dem Weg zu einem besseren Miteinander, um deine Ziele zu erreichen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
Zum Thema Kunst und Kultur geben wir das Wort an...
Giulia Sagliardi, Italien:

Giorgio Caione, Italien:
Giorgio Caione (1981) ist Kurator und Fotograf aus Italien. Er erwarb einen BA in Kunst an der University of Eastern Piedmont und einen MA in zeitgenössischer Kunst an der Brera Academy of Fine Arts in Mailand. Seit 2007 arbeitet er mit der Asilo Bianco Association und mehreren internationalen Kulturinstitutionen zusammen. Von 2014 bis 2017 lebte er in Istanbul (Türkei), wo er Fotografie an der Technischen Universität Istanbul lehrte und den unabhängigen Kunstraum PASAJ leitete.
Secil Yaylali, Türkei – Italien:
Secil Yaylali ist bildende Künstlerin und Pädagogin mit Sitz in Orta San Giulio und Istanbul. Sie arbeitet hauptsächlich im Bereich der sozial engagierten Kunst und arbeitet intensiv mit verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen an verschiedenen Orten in verschiedenen Ländern. Ihre Projekte konzentrieren sich auf die Wünsche und Sehnsüchte der Anwohner. Sie fördert die kollektive Produktion als gemeinsame Erfahrung, die Gruppen zu einem gemeinsamen Ziel führt. Sie ist an der laufenden kuratorischen Arbeit für die Künstlerinitiative PASAJ beteiligt, die sie durch die Leitung eines unabhängigen Projektraums und eines Künstlerresidenzprogramms in Istanbul mitbegründet hat. www.pasaj.org
Zeynep Okyay, Türkei:
Nach seinem Philosophiestudium an der Galatasaray University studierte Zeynep Okyay Kulturmanagement an der Bilgi University. Seit 2010 arbeitet sie hauptsächlich im Bereich der zeitgenössischen bildenden Kunst und führt kuratorische und forschungsbasierte Studien durch. Okyay ist einer der Gründer des in Istanbul ansässigen unabhängigen Kunstzentrums PASAJ, das mit sozialen Gemeinschaften zusammenarbeitet und Projektausstellungen/Workshops veranstaltet. https://www.soundofcuriosity.com/
Renate Groß, Deutschland:
Renate Groß, seit vielen Jahren in München und Italien als Schauspielerin, Regisseurin und Theaterworkshopleiterin tätig, Gründungsmitglied des Kindertheater Fraunhofer und des Kollektiv Herzfeld.
Renate Groß studierte Theaterwissenschaften, Italienische Philologie und Kunstgeschichte in München und an der Scuola Normale Superiore in Pisa sowie Schauspiel an privaten Schauspielschulen in München und Italien. Regiehospitanz bei Giorgio Strehler am Piccolo Teatro di Milano. Von 1994-1999 Regieassistentin am Münchner Volkstheater. Seit 2000 arbeitet sie als Regisseurin u.a. am Landestheater Coburg, bei der inklusiven Theatergruppe „Phönix aus der Asche“ (AZ Stern des Jahres) und in der freien Theaterszene in München. 2003 gründete sie mit THEATER CONTINENTAL, eine Compagnie für junges Publikum („Die große Erzählung“ von Bruno Stori 2006). 2007 Zusammenschluss mit dem Erbytheater zur GbR Groß/Erby – Kindertheater im Fraunhofer. Zahlreiche Regiearbeiten für das Kindertheater im Fraunhofer (u.a. Die Kuh Rosmarie, Loreen schießt in die Luft, Zirkus Sardam). Als Theaterpädagogin leitet sie seit Jahren Theaterworkshops unterschiedlicher Formate an Münchner Schulen, der Internationalen Jugendbibliothek u.v.m. Lesungen. Renate Groß ist Mitglied im Kollektiv Herzfeld („Dreieinhalb Wochen im Münchner Frühling“ Ein sichtbares Hörspiel zur Münchner Räterepublik 2019). www.theatercontinental.de
Constanza Vagnini-Holbl, Venezuela, Italien, Deutschland
Initiatorin und Vorstandsvorsitzende von C.O.N. SONANZA e.V.
Seit ihrem 4. Lebensjahr spielt die gebürtige Venezolanerin Klavier. Sie war Mitglied im Kinderchor der Bayerischen Staatsoper und am Gärtnerplatztheater. Nach ihrem Studium der romanistischen Linguistik sowie der Kultur- und Sozialanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität lehrte sie am Sprachenzentrum dieser Universität Spanisch und Aussprache Spanisch. Sie promoviert im Bereich der Phonetik.
“C.O.N. SONANZA e.V. - Chor-Orchester-Netzwerk ist ein Orchesterprojekt für Kinder und Jugendliche mit und ohne Musikkenntnisse und aus allen soziokilturellen Umfeldern zur Förderung von Chancengleichheit und gesellschaftlichem Zusammenhalt”
Eser Epözdemire, Türkei:

Valentina Koca, Deutschland:

Alannah Robins, Irland, Schweden:
Alannah Robins ist eine bildende Künstlerin mit einer interdisziplinären Praxis mit Sitz in Irland und Schweden. Sie schloss ihr Studium an der NCAD Dublin im Jahr 1994 ab. Sie hat unter anderem bei der RHA, Dublin ausgestellt; im Kulturraum Dialogue in London; im Pasaj Independent Arts Space, Istanbul; in der Galerie Lapinlahti, Helsinki; in Oblastní Galeri, Liberec, und in Schweden in Tegen2, Detroit Stockholm, Galleri CC und Kiruna Stadshus. Zu ihrer Kooperationen mit Musikern zählen HOT, A Swedish Circus on Merciful Inferno von Opera Factory Sessions und En Timme Natt mit Göran Fröst und Jacob Kellermann. Sie ist Kuratorin des ehrgeizigen paneuropäischen partizipativen Projekts Carrying the Songs, an dem 404 Geschichtenerzähler und (bisher) 25 Künstler beteiligt waren. Sie ist Gründerin und Direktorin von Interface, einem Studio- und Residenzprogramm in Connemara, das sich auf die Schnittstellen von Wissenschaft und Kunst konzentriert. www.alannahrobins.com www.interfaceinagh.com
Andrea Chisesi, Italien:
Pittura & fotografia: fusioni imperfette di Andrea Chisesi di Jacqueline Ceresoli.
Malerei & Fotografie: unvollkommene Fusionen von Andrea Chisesi von Jacqueline Ceresoli.
Die Hybridisierungen zwischen Malerei und Fotografie sind kein Novum des neuen Jahrtausends, aber die Originalität dieser Verschmelzung verschiedener Genres hängt wie immer von der Entwicklung der Forschung und der Sensibilität des Künstlers ab. Für Andrea Chisesi gründet die Malerei die Identität des Bildes, wie die Fotografie, die Mode-Shootings mit Porträts mit derselben Begeisterung und Strenge abwechselt. Chisesi ist der Sohn der Ästhetik und Poetik des Mischens, der Collage, der Techniken und Sprachen der 80er Jahre, der Transavantgarde; es ist pop-konzeptionell, Warhols Epigone, ohne das Ziel eines Übermaßes an Realismus zu verfolgen. Seit Jahren experimentiert er mit neuen Wegen, die Realität nicht darzustellen, sondern zu beschwören, indem er Figuren, Ikonen, Freunde, Lieben, Selbstporträts, Materialien, die die Alltagserfahrungen in seiner Malerei dokumentieren, einfügt. Die Verschmelzung von Fotografie und Malerei, zwischen dem realen und dem imaginären Bild, mit Prozessen variabler Veränderungen und dem Einfügen mehrerer Materialien, ist für Andrea eine natürliche Suche, und er konnte nicht anders, weil er ein Allesfresser ist, der die Bilder und Kunstkataloge verschlingt, weil er Ausstellungen, Zeitungen, Modemagazine, Filme, Videos von Youtube auswählt um sich verführen zu lassen. www.andreachisesi.com
Andrea Loreni, Italien:
1975 in Turin geboren, Abschluss in theoretischer Philosophie, 1997 begann er seine Karriere als Darsteller, hauptsächlich im Bereich des Straßentheaters. Seit 2006 widmet er sich der Hochseilkunst, derzeit ist er der einzige italienische Seiltänzer, der sich auf das Gehen in großen Höhen spezialisiert hat. Die Intuition des Absoluten an Stahlseilen drängt ihn, sich der Praxis der Zen-Meditation zu nähern, die er im Sogen-ji-Tempel in Okayama in Japan vertieft. In den letzten Jahren hat er seine künstlerische Karriere um den Aspekt der Ausbildung und des Lehrens erweitert, indem er die Werkzeuge der Bewusstheit und des persönlichen Wachstums verwendet, die er in Jahren des Seiltanzens und der Zen-Meditation entwickelt hat. www.ilfunambolo.com
Mariano Von Plocki, Argentina - Deutschland - Spanien:
Fotograf und Videomaker
Dipl. Kameramann / Cutter / Fotograf, Retusche von Fotos – Fotofachberater, Grafik für Print und Web – Fenster und Schilderbeschriftung, Montage von Video – Dramaturgie, Audio und Videotranscodierung
Videoproduktion, Eventfotografie und Kunstfotografie
"Das Bild entsteht für mich aus einer sehr kreativen inneren Erfahrung, in der ich die Barriere des Individuums überwinde und mich in die kollektive Vision einfüge, indem ich den Betrachter einlade, das zu leben, was ihn dazu bringt, seine eigene Empfindung zu entdecken, entweder durch seine eigene Erfahrung oder als etwas Neues, vielleicht Unbekanntes".
. Exhibitions - Mariano v. Plocki (artworkview.com)
Zum Thema Reisen und Austausch zwischen Ländern geben wir das Wort an...
Constantin Harrer, Deutschland - Italien:
Als weit gereister Umweltnaturwissenschaftler (mit Masterabschluss) und qualifizierter Wanderführer (UIMLA Internatational Mountain Leader) macht es mir Spaß, meine Mitwanderer in meine geliebte Bergwelt mitzunehmen und ihnen bei Interesse einiges darüber zu erzählen! Italien hat mich schon lange besonders fasziniert, und so ist schließlich der Lago d’Orta im Piemont meine Wahlheimat geworden. Hier bin ich aktives Mitglied des Vereins „Dragolago“, der sich im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung engagiert, zum einen mit verschiedenen Angeboten für Kinder und Jugendliche, zum anderen mit Kultur- und Wanderreisen fernab des Massentourismus. Ich freue mich darauf, hier mit euch unterwegs zu sein!
Unsere gUG – gemeinnützige Unternehmergesellschaft - ist eine Organisation, die sich zur Aufgabe macht, den europäischen Gedanken, die Leitmotive von Interkulturalität sowie Vielfalt und Nachhaltigkeit an Kinder und Jugendliche weiterzutragen.
annaconti.com/de/working-in-projects-das-programm-2021
www.workinginprojects.eu - Online ab 01.01.2022
annaconti.com/de/working-in-projects-das-programm-2021
Mit freundlicher Unterstützung
CARITAS, HOUSE OF RESOURCES MÜNCHEN, MORGEN e.V., COMITES e MAECI - Ministero degli Affari Esteri e della Cooperazione internazionale.
























































